Januar 2019

Den Rio zu verlassen hat uns ein paar Tränen gekostet. Liebgewonnene Freunde zurück lassen, Abschied nehmen von Liesel und Guido, sie führen ein Restaurant Dream Catcher mit kleinem Hotel, Don und Pam, Oddvar und Guri mit ihren drei tollen Kindern, Eddi und Margo ein Holländisches Ehepaar mit all den netten Menschen hatten wir fast 8 Monate geteilt. Es war eine sehr interessante, lustige, feucht fröhliche, und vor allem eine nie langweilige Zeit mit ihnen. Aber wie heisst es so schön: „see you somewhere, someday“

Die Angst die wir beim ersten mal hatten die „Barre“ also die Sand Bar zu überqueren hatten war nachdem wir es ja schon einmal gemacht hatten noch größer als beim ersten mal. Und es war: “ einfach schrecklich“!!!!! (wenn ich das mit dem Programm endlich mal raus hab, dann stelle ich ein Video ein, damit man ungefähr weiss von was ich rede). Wir waren 2 Stunden vor dem Hochwasser in Livingston zum auschecken. Ein befreundetes Ehepaar aus Deutschland ebenfalls, die wollten aber das Hochwasser nicht abwarten und sind früher los. Janno war noch mit den Formalitäten beschäftigt, beobachtete ich über mein Fernglas was da bei Morada los war. Hugo zog mit dem Fischerboot Wally an dem Grosssegelfall um die Morada flach zu legen, aber der Wind drückte die beiden mit ihrem Boot in eine andere Richtung. Also für mich sah das aus als würde jemand das ∫not über den Sandstrand ziehen…..

mir war ganz schlecht, ich habe versucht Janno das gesehene wiederzugeben, habe aber wohl (Gott sei Dank) nicht sein Gehör gefunden….. also als es dann an uns war aufzubrechen hätte ich mich fast übergeben. Es kam wie vorausgeahnt…schreckliche 30 Minuten die in Worte kaum zu fassen sind. Ich werde nie Seekrank, wirklich nicht, aber auf diesem kurzen Stück verging mir alles. Jetzt fühle ich ganz anders mit Menschen mit Seekrankheit. Sorry ! Ich kannte es nicht… Aber um es kurz zu machen: mit Mr.Grey werden wir nicht mehr über die Sandbank schleifen, kratzen oder sonst wie rübergezerren.

Die erste Nacht im Karibischen Meer war einfach nur herrlich…..doch am nächsten Morgen kam schon der nächste Schock. Unsere Batterien lassen uns im Stich. Wir müssen zusehen, dass wir in einen Hafen kommen, um die Batterien zu tauschen. Um es etwas einfacher zu machen: wir brauchen 4 x 50 kg AGM Batterien. Die kann man nicht überall bekommen…. also die Planung wieder übern Haufen geschmissen. Wir wollten schön gemütlich über Belize nach Mexico hoch segeln. Nun so schnell wie möglich ankommen, weil wir ja Besuch erwarten und auch mit unseren Freunden segeln wollen.

Mit zwei Übernachtungsstopps und etlichen Squalls erreichen wir in den Morgenstunden Isla Mujeres, die Insel der Frauen. Marina Paraiso sollte die nächsten 8 Wochen unsere neue Heimat werden…….

Mit dem Hafenmeister wurde kurzerhand ein Kontakt in die USA hergestellt, die AGM’s sollten praktisch in 10 Tagen da sein. Wunderbar! was will man mehr, schließlich sind wir in Mexico. Ach und by the way…zahlbar im Voraus, logisch kostet ja ne Stange Geld.

Nach unserer Rechnung sollten die Batterien noch vor unseren Freunden ankommen. Aber das taten sie nicht….gut, dass wir noch eine Mexico Rundreise geplant hatten bevor wir wieder über Belize nach Guatemala segeln wollten. Bis dahin sind die Batterien SICHER da…Ja sollen ankommen, wenn wir in Los Mochis sind……auf der anderen Seite von Mexico also an der Pazifikküste. (Hafenmeister wird sie schon für uns annehmen )….

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s